Wissenswertes über Poker

Wissen über Pokerchips 

Erfahren sie alles über die hohe Kunst des Pokerns, lernen sie die Unterschiede zwischen den verschiedenen Chiparten kennen und lesen sie sich Profikenntnisse an.

3 verschiedene Arten von Pokerchips

Generell unterscheidet man zwischen 3 verschiedenen Herstellungs bzw. Materialarten: Kunststoffchips, Clay und Keramikchips


Bei Kunststoffchips handelt es sich um günstige Chips, welche meist aus ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol) oder PP (Polypropylen) gefertigt werden. Gerade für Einsteiger sind Plastikchips empfehlenswert.

Aber Achtung: Kunststoffchip ist nicht gleich Kunststoffchip, denn die oftmals in Discountern verkauften "billig Chips" besitzen keinen Metallkern und sind aus dem unterlegenen Polypropylen gefertigt, sodass sie sich durch das geringe Eigengewicht schlecht stapeln lassen und schlecht in der Hand liegen.

Die bei uns erhätlichen Plastikchips sind alle aus hochwertigem ABS gefertigt und haben durch ihren Metallkern ein, wertig wirkendes, Eigengewicht von ca. 11,5 Gramm.


Besonders in den USA sind die so genannten Clay Chips besonders beliebt. Diese werden nicht, wie der Name vermuten lassen würde, aus reinem Ton, sondern aus einem Plastilin-ähnlichem Material, mit 4 bis 8 Prozent Tonanteil, gepresst und anschließend gebacken. Clay Chips sind besonders wegen ihrer tollen Haptik, ihrer hervorragenden stapelbarkeit und ihres Klangs beliebt. Auch Claychips werden in der Regel mit einem Metallkern versehen, sodass sie oftmals sogar nochmal etwas schwerer als Kunststoffchips mit Metallkern sind. Auch wenn sie teurer als Kunststoffchips sind, werden Clay Chips von den meisten Spielern, gegenüber Kunststoffchips bevorzugt, nicht zuletzt weil in allen gängigen Casinos Ton Chips verwendet werden.


Im Gegensatz zu den beiden zuvor genannten Chiparten, kommen Keramik Chips ohne Metallkern aus. Trotzdem erreichen sie im durschnitt ein Gewicht von etwa 10 Gramm. Auch hier ist Chip wieder nicht gleich Chip, denn billige Keramik Chips haben oftmals eine zu glatte Oberfläche und nutzen sich zu schnell ab.

Keramik Chips werden aus einem Keramik Rohling gefertigt, welcher bei ungefähr 2000 Grad mit einer Art Folie überzogen wird. Diese Folie gibt dem Chip nicht nur seine raue, griffige Oberfläche sondern auch sein Design. Dadurch lassen sich jegliche Rauheitsgrade, aber vorallem auch jegliche Designs auf Keramik Chips auftragen.

Kunststoff Pokerchips
Clay Pokerchips
Keramik Chips

Die richtige Menge an Chips

Generell lassen sich folgende Richtwerte für Turniere aufstellen:

5-10 Spieler - 300 Chips

7-20 Spieler - 500 Chips

bis 30 Spieler - 750 Chips

bis 50 Spieler - 1000 Chips  


Welchen Cash Game Poker Koffer kaufen 300er ,500er,750er , 1000er  für wieviele Poker Spieler 


Für Cash Game Pokerset :  Empfehlung bis 4 Spieler 300er Pokerkoffer, bis 6 Spieler 500 er Pokerkoffer bis 8 Spieler 750er Pokerkoffer bis 10 Pokerspieler 1000 er Poker Koffer kaufen.




Dem aufmerksamen Leser wird bereits aufgefallen sein, dass Pokerkoffer genau nach den oben genannten Mengen sortiert sind, sodass sie nun sofort in der richtigen Kategorie von Pokerkoffern suchen können.

Trotzdem kann man nicht immer pauschal sagen, wie viele Chips pro Spieler benötigt werden, da dies stark von der Spielweise abhängig ist. So werden bei Turnieren meistens weniger Chips benötigt und auch Rebuys, Add-ons, Limits und der Anstieg der Blinds können einen Einfluss auf den Bedarf an Chips haben.

Aligned Edge & Non Aligned Edge

Bei  Ceramic-Chips unterscheidet man zwischen „Aligned Edge“ und „Non-Aligned Edge“.
Wichtig ist beim Bestellen solcher Keramik Chips das Sie darauf achten das die Chips sogenannte «Aligned Edge» Chips sind.

Aligned Edge bedeutet, dass die Musterung der Oberfläche exakt mit dem Rand übereinstimmt und weiter verläuft.
Der Nachteil ist lediglich das die Produktion solcher Chips aufwändig und teurer ist. Der Hersteller muss nach dem Rand-Druck die Chips ganz exakt ausrichten, das kostet sehr viel Zeit und man produziert viel Ausschuss.


Non Aligned Edge: Bei dieser Variante ist der Übergang der Musterung auf der Oberfläche nicht übergehend mit dem Muster am Rand. Dies sieht sehr schlecht aus und fällt jedem Spieler sofort negativ auf.

Spielregeln

Das Spiel beginnt mit den Einsätzen, also dem "Small Blind" und dem "Big Blind".

Der Spieler zur Linken des Croupiers gibt den von ihm genannten Einsatz: das Small Blind.

Sein Nachbar setzt das daraufhin Big Blind (welches im Allgemeinen dem doppelten Wert des Small Blinds entspricht). Die übrigen Spieler müssen vor Erhalt der ersten Karten keinen Grundeinsatz leisten.


Das Spiel wird vom Croupier geführt. Der Ablauf ist hierbei in folgende Phasen unterteilt:

Preflop: Jedem Spieler werden zwei Karten verdeckt ausgeteilt.

Flop: Drei Karten werden offen für alle auf den Tisch ausgeteilt.

Turn: Eine vierte Karte wird offen für alle auf den Tisch ausgeteilt.

River: Zum Schluss wird noch eine fünfte Karte offen für alle ausgeteilt

Showdown: Die fünf Karten in der Mitte des Tisches gelten als Gemeinschaftskarten (Community Cards)


Die Aufgabe eines jeden Spielers ist es, das beste Blatt aus den fünf Karten in der Mitte und den zwei Karten auf der Hand zu bilden. Folgende Kombinationen sind möglich:
2 Karten auf der Hand und 3 Gemeinschaftskarten.
1 Karte auf der Hand und 4 Gemeinschaftskarten.
0 Karten auf der Hand und 5 (alle) Gemeinschaftskarten.


Der Spieler mit der höchsten Hand (Kombination) gewinnt den Pot. Im Falle von gleichwertigen Kombinationen wird der Pot unter den Gewinnern aufgeteilt.